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Nordic Games 2018

Kiener Simone 20.03.2018

Mit den Nordic Games liegt ein überaus ereignisreiches Wochenende hinter uns. Leider aber mussten sich einige wegen Krankheit kurzfristig abmelden. Trotzdem konnten wir mit einer stolzen Anzahl JO-ler und Betreuer an die Veranstaltung fahren. Am Samstag Morgen ging es zuerst darum die Anmeldung im Rennbüro zu machen und noch fast wichtiger, einen guten Standort für unsere neuen Zelte zu suchen. Wir fanden einen idealen Platz, direkt beim Startbogen.

Schon bei der Besichtigung der Rennstrecke wurde klar, dass die Veranstalter keinen Aufwand gescheut haben, den Kindern unvergessliche Tage zu ermöglichen. Für die älteren JO-ler führte die Strecke sogar über ein eingeschneites Hausdach, was für einige eine grosse Herausforderung darstellte, welche aber schlussendlich von allen bravoureus gemeistert wurde.

Dank den Zelten konnten sich die Kinder während der Wartezeit im Trockenen aufhalten und auch die Skis mussten nicht unter freiem Himmel präpariert werden. Leider trübte ein Schneetöff-Zwischenfall, der zum Glück ohne schlimme Folgen blieb vorübergehend die Stimmung.

Gegen Abend bezogen wir dann die Zimmer in unserer Unterkunft, welche zwar nicht direkt im Wettkampfgelände lokalisiert war, dafür aber war sie mit 3-er und 4-er Zimmer sehr komfortabel. Dort führten wir auch die Verlosung der Winterchallenge durch. Anschliessend fuhren wir erneut nach la Lécherette zum Z’nacht. Um den Kindern die nötige Erholung zu ermöglichen, fuhren die meisten unserer Truppe ohne Besuch der Disco nach dem Abendessen wieder zurück in die Unterkunft. Der Rest holte sich noch die nötigen Infos für die Rennen am Sonntag. Der Heimweg stellte sich aber als schwieriger heraus als erwartet. Der andauernde Schneefall und die dadurch verschneiten und rutschigen Strassen verunmöglichte es, mit allen Autos bis vor die Unterkunft zu fahren. Sie mussten auf der Strecke parkiert werden. Leider hatte der nasse Schneefall auch Auswirkungen auf unsere Zelte. Bei der Kontrolle vor der Heimfahrt mussten wir mit Schrecken feststellen, dass sie dem Gewicht nicht standgehalten haben.

Glücklicherweise schneite es am Sonntag nicht mehr, sodass wir den Verlust verkraften konnten.

Der zweite Renntag wurde in der klassischen Technik durchgeführt, was alle Wachsspezialisten vor eine grosse Herausforderung stellte. Es  wurden rechts und links Tipps eingeholt und die Präparation musste wegen der stetigen Veränderung der Loipe laufend angepasst werden. Der Grat zwischen „Spitz“ und „Stoglen“ war sehr schmal. Dies führte dazu, dass das Rennen nicht für alle gleich gut verlief. So aber ist halt der Sport. Mal läuft es besser, mal etwas weniger. Schlussendlich aber konnten alle neue Erfahrungen gewinnen und Lehren daraus ziehen.

Für das grosse Engagement, die Hilfsbereitschaft und die gute Stimmung während den beiden Tagen möchte ich ganz herzlich danken und freue mich schon auf die nächste Austragung mit hoffentlich genauso vielen Teilnehmern.